Frage: Was bedeutet nachhaltige Mobilität in der Solarpunk-Stadt?
Antwort: In der Solarpunk-Stadt sind Privatautos eher die Ausnahme als die Regel, und ihre Anzahl rechtfertigt nicht länger den Platz, den sie früher eingenommen haben. Die Einwohner:innen verwandeln Parkplätze, Kreuzungen und Straßen in Räume für Natur und Gemeinschaft. In Milan wird der Navigli und andere Kanäle wiedereröffnet, die im Mittelalter die Stadt gedeihen haben lassen und in den 50ern und 60ern zugeschüttet wurden, um Raum für Autos zu schaffen.
Emy’s Orbicularis ist ein solarbetriebener Wasserbus. Er ist benannt nach einer Spezies von Süßwasserschildkröten, die in Italien anzutreffen sind. Die Solarpanele des Wasserbusses erinnern nämlich an den Panzer dieser Schildkröten. Solche Boote befahren die Gewässer, bringen Reisende, Arbeiter:innen und Schüler:innen quer durch die Stadt. Mit ein wenig Geduld kann man bis nach Pavia gelangen, zu den Seen und dem Po, entweder auf einem Boot oder über den Fernradweg, der vollausgestattet alle Reisende willkommen heißt.
Die Leute reisen ohne hast, und ohne Emissionen.